Freitag, 20. November 2020

Blumenpracht im Frühling und Sommer

Schon zeitig im März erscheinen die ersten Frühblüher - immer ein Anlass zu besonderer Freude nach einigen eher grauen Monaten:


in unserem Vorgarten -
Tiffy genießt die Frühlingssonne
                     






Blick über den Vilbeler Wald zum Taunus


Im April bedeckt ein dichter Teppich von Bärlauch den Boden des Vilbeler Waldes:



Allium ursinum


Farbenfroher wird es dann im Mai,...





Blut-Klee





                       Berg-Flockenblume




...und es blüht herrlich an den Wegrändern:


                        

                                           Ringelblume  und  Rainfarn-Phazelie






Und verwundert stehe ich vor dieser mensch-hohen
 aufblühenden Distel:



Im Juni gibt es dann wieder ein paar interessante Entdeckungen im Vilbeler Wald,...:


Großes Springkraut
(Impatiens noli-tangere)


Mücken-Händelwurz am FFH Berger Nordhang              Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)



Einer der beiden Esskastanienbäume im Vilbeler Wald


Echtes Tausendgüldenkraut auf dem ehem. Schießplatz



...und weitere erneut an den Wegrändern:


Gewöhnliche Eselsdistel am Nidda-Radweg

Schmalblättriges...                            ...und  Zottiges Weidenröschen mit Echtem Mädesüß

           



Passionsblume (Passiflora)











Freitag, 13. November 2020

Frühling 2020 in der Wetterau

 Mitte März 2020 - wir waren gerade glücklicherweise gesund aus dem Skiurlaub in Tirol zurückgekehrt - begann der erste Corona-Lockdown. Die Taufe unserer Enkelin Janina wurde schweren Herzens abgesagt, und bald war klar, dass an weiteres Reisen vorerst nicht zu denken war. 
Insofern bot es sich an, in diesem Jahr einmal Aktivitäten in unserer näheren Umgebung in Wort und Bild festzuhalten.

Sehenswert sind allein schon oft die Ausblicke aus einem Dachfenster unseres Hauses, das direkt am Ufer des kleinen Flüsschens Nidder liegt. Immer wieder gibt es faszinierende Wolkenstimmungen, aber nur selten solch einen schönen Regenbogen zu sehen:











Gerne gehe ich zum Walken in den nahe gelegenen Karbener Wald. Er liegt auf einer Hügelkuppe und bietet deshalb schöne Ausblicke in alle Richtungen, z.B. zum Taunus und auf die Hochhäuser von Frankfurt:









Sonnenuntergang am 23. Januar


Der Frühling kommt - zu sehen vor unserer Haustür an der Nidder...



...und an den Ufern der Nidda:





Am 1. April treffe ich mich mit meiner Tochter zu einem Rundgang durch den kleinen Ort Burg-Gräfenrode:




Lange verweilen wir beim alten jüdischen Friedhof von Burg-Gräfenrode, der außerhalb des Ortes am Rand des Niddatals liegt:




Oft streifen wir auch durch den Vilbeler Wald - besonders schön finde ich es dort im Frühling, wenn der Waldboden von Bärlauch bedeckt ist:







Wunderschöne Stimmungen bei Sonnenuntergang sehen wir ebenfalls häufig beim Blick aus unserem Dachfenster:







Dienstag, 4. August 2020

2020 - ein Jahr im Zeichen des Corona-Virus

Das Jahr 2020 sollte ein besonderes werden - aber das ahnten wir noch nicht, als wir Anfang März mal wieder zum Skilaufen ins Tiroler Paznauntal fuhren. Unser Quartier lag in Valzur - einem winzigen Ort zwischen Ischgl (!) und Galtür.



Ich freute mich darauf, mal wieder auf meinen Langlaufski unterwegs sein zu können - ganz in diesem Sinne:
       

 
 


Das Wetter in dieser ersten Märzwoche war mehr als bescheiden - im Rückblick betrachtet zum Glück!
Denn dadurch waren unsere Alpinskiläufer weniger als normalerweise auf den Ischgler Pisten unterwegs.
Dass wir uns gerade in einem Corona-Hotspot befanden, erfuhren wir erst einige Tage nach unserer Heimkehr.  

An zwei Tagen schien allerdings die Sonne, und diese Tage nutzte ich zu längeren Ausflügen mit den Langlaufski.


Eines meiner Ziele war das Zeinisjoch, zu dem man über Galtür und dann durch ein recht steiles Seitental gelangt:


in der Loipe auf dem Weg nach Galtür

am Zeinisjoch

Blick auf den Kops-Stausee


Ganz oben am Zeinisjoch, von wo aus das Gelände steil abfällt in ein Seitental des Montafon, steht eine kleine Kapelle, und ein Schild erinnert an das leidvolle Schicksal der sogenannten Schwabenkinder:




Am nächsten Schönwettertag, dem letzten Tag dieses Urlaubs, machte ich mich auf den Weg zum Silvretta-Stausee auf der Bieler Höhe. Durch ein langes Seitental hinter Galtür - durch das im Sommer die Silvretta-Hochalpenstraße verläuft - führt eine wunderschöne, ca. 10 km lange Loipe entlang des Vermunt-Bachs hinauf zum Berggasthaus Bieler Höhe:







Dabei sind ca. 500 Höhenmeter zu überwinden, und zum Schluss wird das Gelände richtig steil - eine Herausforderung insbesondere bei der Abfahrt auf den schmalen Langlaufski!
Ich freue mich jedesmal, diese Tour wieder einmal bzw. noch geschafft zu haben.

Normalerweise kann man die Abfahrt hinunter nach Galtür - wenn das erste steile Stück geschafft ist - sehr genießen. Leider war das diesmal ganz anders, denn es wurde neblig und die Sicht sehr schlecht.

wunderschön geht's bergab nach Mathon entlang der Trisanna


Trotz aller wetterbedingten Einschränkungen war es eine schöne Woche im Schnee - und wir sind sehr froh, gesund aus diesem Urlaub nach Hause gekommen zu sein.